Artikel-Schlagworte: „Gemeindeentwicklung“

Wer sich bewegt – bleibt

Montag, 27. September 2010

Am 16. September 2010 hat in Zürich die Tagung “Wer sich bewegt – bleibt” stattgefunden. Dabei wurde die Frage der Rolle der Gemeinwesenarbeit in der Altersarbeit erörtert.

Die demographische Entwicklung wie auch der gesellschaftliche Wandel bieten für Gemeinden und Städte sowohl Chancen als auch Risiken. Diese Herausforderungen ermöglichen und fördern neue Ansätze in der Altersarbeit. Der steigenden Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft vor allem mit dem Ausbau stationärer Einrichtungen und der professionellen Pflege zu begegnen, entspricht weder den Vorstellungen der Betroffenen noch ist dieses Vorgehen für die öffentliche Hand finanziell tragbar.
Viele Gemeinde und Städte stehen vor der Frage, wie die Altersarbeit als bedeutender und anspruchsvoller Teil der Gemeindeentwicklung  organisiert werden muss. Welche Strategien und Instrumente sind geeignet, für alle Generationen Wohn- und Lebensqualität, Teilhabe und  Integration, Sicherheit bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit zu fördern?

Zu weiteren Informationen und Downloads…

Pilotprojekt Senioren für Senioren weiterhin erfolgreich

Freitag, 27. August 2010

Das von Ostsinn, im Rahmen der Konzepterarbeitung unterstützte Pilotprojekt “Senioren für Senioren” wird von der Gemeinde Teufen mit einem Startbeitrag gefördert. Die Gemeinde schreibt:

“Basierend auf dem neuen Altersleitbild  Teufen wurde im Frühjahr 2010 die Projekt “Senioren für Senioren” erfolgreich gestartet. Mittlerweile interessieren sich gegen 70 Teilnehmer für die geplanten Aktivitäten. Im Juli wurde zum Projekt ein neuer Namen kreiert – die Gruppe nennt sich “Seniorissimo.Teufen”.

Dieser auf privater Initiative lancierten und organisierten Gruppe hat die Gemeinde ein Startkapital von CHF 5′000.– zugesprochen. Der Gemeinderat erachtet dieses Netzwerk als grosse Bereicherung für das Dorfleben und unterstützt die Gruppe deshalb finanziell.”

Ostsinn gratuliert den Initianten für ihren Mut aus der Idee Wirklichkeit werden zu lassen und wünscht weiterhin viel Freude und Befriedigung im Engagement für das Dorf und seine Menschen!

Generationen bewegen Gemeinden

Mittwoch, 9. Juni 2010

… das ist das Motto der Generationenakademie. Denn in jeder Gemeinde gibt es Menschen unterschiedlichen Alters mit guten Ideen und mit verschiedensten Fähigkeiten. Viele Menschen sind motiviert, sich für etwas zu engagieren, das ihnen am Herzen liegt. Von ihren Aktivitäten profitieren alle gemeinsam.
Neue Impulse setzen Die Generationenakademie unterstützt Fachleute und freiwillig Engagierte, die in den Gemeinden neue Impulse setzen wollen – in Form von Projekten, die aktuelle Themen in der Gemeinde aufgreifen, das Potenzial verschiedener Generationen nutzen und dazu beitragen, dass sich etwas bewegt.

Ostsinn hat bereits ein Pilotprojekt unterstützt. Der Aufbau des Netzwerkes “Senioren für Senioren” läuft und selbstverständlich beinhaltet das Engagement der Senioren auch Engagement für die anderen Generationen. Mehr im Artikel der Appenzeller Zeitung.

Pilotprojekte

Mittwoch, 19. Mai 2010

Während der Konzeptarbeit zur Planung  von Ostsinn wurden durch das Team vier Pilotprojekte von der Idee, über den Prozess bis hin zu einer Nachhaltigkeitsbeurteilung begleitet.

Das Pilotprojekt Senioren für Senioren kommt nun seinerseits in die Umsetzung. Die Unterstützung von Ostsinn bestand im bisherigen Verlauf darin, den Prozess zu begleiten, einzelne Arbeitsschritte zu moderieren und Kontakte herzustellen.

Leitfaden zur nachhaltigkeitsorientierten Führung von Gemeinden

Freitag, 5. März 2010

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – und auch immer mehr Schweizer Städte und Dörfer richten sich danach aus. Der Leitfaden gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Praxis und zeigt auf, wie sich eine Gemeinde zielstrebig auf den Weg der nachhaltigen Entwicklung machen kann. Er stellt ein Modell für die nachhaltigkeitsorientierte Gemeindeführung (NOGF) vor, das bewusst auf vorhandenen Strukturen aufbaut. Hinweise auf Erfolgsfaktoren und Stolpersteine helfen bei der effizienten Umsetzung der Nachhaltigkeitsorientierung. Mit vielen praktischen Beispielen und Anregungen aus Pilotgemeinden präsentiert dieses Buch aber vor allem Möglichkeiten und Ideen und will dazu motivieren, einen ersten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu tun. Denn: «Nachhaltigkeit ist nicht gratis zu haben – aber eine lohnende Investition.»

Der Leitfaden ist für lokale Politiker/innen und Verwaltungsangestellte geeignet, die sich für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung einsetzen wollen.

Vorarlberger brauchen am wenigsten Energie

Donnerstag, 4. März 2010

Wie das St.Galler Tagblatt schreibt sind unsere Nachbarn ennet dem Rhein Spitze, was die Energieeffizienz betrifft: In der veröffentlichten Rangliste des «European Energy Award» belegten drei Vorarlberger Gemeinden das Podest: Gold für Langenegg, Silber für Zwischenwasser und Bronze für Mäder.

Der «European Energy Award» ist die höchste europäische Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden. Knapp 600 Städte und Gemeinden aus zehn europäischen Staaten wurden in die Wertung einbezogen. Der Vorarlberger Landesrat Erich Schwärzler zeigte sich stolz : «Während andere über den Klimaschutz diskutieren, haben wir uns längst der aktiven Umsetzung konkreter Massnahmen angenommen. Die Verleihung des Awards sieht Schwärzler als «Bestätigung für den von Vorarlberg eingeschlagenen Weg»

Studienreise Schlierbach

Montag, 25. Januar 2010

Die Gemeinde Wilen bei Wil ist seit einigen Jahren auf dem Weg einer wertorientieren Gemeindeentwicklung. Zu einer Vielzahl konkreter Umsetzungmassnahmen bietet der Gemeindrat eine Studienreise nach Oberösterreich zu günstigen Konditionen an. Interessierte erhalten theoretische und praktische Impulse zu Fragen wie:

  • Wie stellen wir sicher, dass der Arzt, die Post, das Restaurant, der Bächer und der Coiffeur auch in Zukunft in unserem Dorf ihre Dienste anbieten? Was bedeuten diese Treffpunkte für unsere Lebensqualität?
  • Wie wertschätzen wir das Engagement in den Schulen, Kirchen, Vereinen und der Gemeinde für unser Dorf?

Die Einladung und das Programm sind auf der Seite der Gemeinde Wilen b. Wil zu finden.

Mehrgenerationenhäuser in Deutschland

Donnerstag, 12. November 2009

Der demografische Wandel hat die Lebensverhältnisse verändert. Familien leben heute nicht mehr selbstverständlich unter einem Dach. Mehrgenerationenhäuser reagieren darauf: Sie nutzen die Potenziale aller Generationen – gerade auch außerhalb der Familie. Für Menschen verschiedener Altersgruppen bietet ein Mehrgenerationenhaus Raum, sich ungezwungen zu begegnen und gegenseitig von den Kompetenzen des jeweils anderen zu profitieren. Zudem wird es zu einer Dienstleistungsdrehscheibe.

Zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser…

SPES Zukunftsmodelle

Montag, 31. August 2009

…für Menschen und Lebensräume.

SPESlateinisch für “Hoffnung” ist ein Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen. Seit vielen Jahren in Oberösterreich tätig, mit einer Dependance in Baden-Würtenberg und vielleicht auch bald im Thurgau.

SPES entwickelt in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern zukunftsweisende Modelle für Menschen und Lebensräume. Zentrale Themen dabei sind:

  • Lebensqualität durch Nähe
  • Rundumnahversorgung
  • Hilfe von Haus zu Haus
  • Neue Formen der Kooperation zwischen Schulen, örtlichen Betrieben und Gemeinde


Gemeinden nachhaltig steuern

Dienstag, 14. Juli 2009

Die SANU - Bildung für Nachhaltige Entwicklung bietet Gemeindebehörden in einem modularen Kurs organisatorisches und methodisches Know-how, um Gemeinden auf den Weg der Nachhaltigen Entwicklung zu führen. Diese kann auf der Ebene eines Gemeinwesens wie folgt beschrieben werden:

  • die Gemeinde entwickelt sich wirtschaftlich, sozial und ökologisch positiv weiter;
  • die Gemeinde wird langfristig, effizient und ohne schädliche Nebenwirkungen gesteuert;
  • die zu Verfügung stehenden Ressourcen werden optimal eingesetzt.

Mehr Infos und das Programm sind hier zu finden.

Wenn es “Ostsinn – Einfach Raum für mehr.” bereits gäbe, würde dieser Kurs wahrscheinlich nicht nur in Biel und Winterthur stattfinden.